Zubehör: Nur zusammen gut

Es ist wichtig, dass alle Komponenten zusammenpassen, mit denen ein Caravangespann ausgestattet ist.

 

Eigentlich weiß man das, aber dann wird’s häufig doch eher „Flickwerk“, einfach weil es mal da und mal dort ein „Schnäppchen“ gibt, oder weil manche Dinge einfach auch erst später auf den Markt kommen. Dennoch lohnt es sich, immer mal wieder zu prüfen, was zu bekommen ist und welches Zubehör dann doch noch zur vorhandenen Ausstattung passt.

Fast schon unverzichtbar für die Fahrsicherheit beim Caravangespann ist zunächst einmal eine Schlingerkupplung. Aktueller Spitzenreiter bei AL-KO ist die AKS 3004, die einzige Schlingerkupplung mit vier Reibbelägen. Aber auch hier gilt: Es gibt nichts, was nicht noch weiter verbessert werden kann, wenn alle beteiligten Komponenten zusammenpassen und aufeinander abgestimmt sind. Wer schon einmal in einer kritischen Fahrsituation mit seinem Gespann war, weiß, wie schnell Anhänger ins Schlingern kommen. Hier greift dann die AL-KO Trailer Control, ATC. Ihre Sensoren reagieren automatisch bereits auf geringe Querbeschleunigungen und bremsen den Anhänger sanft ab, so dass er sich selbstständig in die Spur zurückzieht. Selbstverständlich wird das System beim Anstecken des Anhängers entsprechend auf seine Funktion getestet. Eine gut sichtbare, grüne Leuchtdiode, zeigt, wenn alles o.k. ist.

Neu und ab sofort im Handel erhältlich, ist das ATC Display, eine Sicherheitsanzeige im Cockpit, die den Fahrer jetzt dauerhaft über den Betriebszustand des ATC informiert. Das ATC-Display für den Pkw-Innenraum kommuniziert drahtlos mit dem Sender an der Caravan-Deichsel und zeigt dem Fahrer im Zugfahrzeug stets den aktuellen Systemzustand an. Der Sender wird einfach montiert, kann variabel im Innenraum positioniert werden. Er signalisiert mit drei Leuchtdioden den jeweiligen Einsatz: Grün bedeutet: System funktionsbereit, rot heißt „Caravan in gebremstem Zustand“ und gelb steht für ATC setzt ein im Notfall. Das neue Display kann bei allen Systemen ab 2009 eingesetzt werden, ATC`s älterer Bauart, das System existiert seit 1992, benötigen zuvor ein Software-Update bei AL-KO.  

Mit diesem System ist jeder Nutzer bereits hervorragend ausgestattet – aber, es geht noch besser und einen „Schwachpunkt“ im Auto und bei jedem Gespann gibt es immer wieder: Die Bremsen – wer denkt schon selbstständig dran, sie regelmäßig nachstellen zu lassen?

Das übernimmt, wenn es nach den AL-KO-Technikern geht, künftig die nachrüstbare, automatische Bremsnachstellung, das AAA-AL-KO Adjustment für den Radbremsentyp 251. Damit werden alle Achsen mit geschraubtem Bremsschild nachrüstbar.

Die Bremse ist letztendlich immer korrekt eingestellt. Die Nachstellfunktion selbst ist beim Rückwärtsfahren deaktiviert, um ein Blockieren der Bremse zu verhindern. Das bedeutet, die Bremse funktioniert immer einwandfrei. Und das lässt sich auch nachweisen: Der Bremsweg verkürzt sich, so AL-KO um bis zu fünf Meter, das Bremsen selbst erfolgt ohne ruckartiges Auflaufen.

Das Nachrüsten selbst ist denkbar einfach: Die Radbremse wird einfach komplett ausgetauscht. Erhältlich ist das Paket derzeit für Achsen im Gewichtsbereich 1000 bis 1500 kg und ab Baujahr 1999. Und auch der Preis ist durchaus vertretbar. Infos darüber gibt’s unter www.al-ko.de.

Klar ist: Intelligentes Zubehör kann im korrekten Zusammenspiel aller Komponenten Leben retten. Das wird deutlich, wenn man diese Systeme im Zusammenspiel erlebt. Und das ist ein Luxus, den man sich doch durchaus gönnen sollte, denn wer kann – im Gegensatz zu korrekt eingestelltem und genutztem Zubehör – von sich denn schon behaupten, immer zu 100% einsatzfähig zu sein?

Viktoria Groß

Bild: Groß