DCC Ehrenmitglied Ernst-Walter Steinleger wurde von Fahnenträgern begleitet. (Foto: DCC)

DCC Ehrenmitglied Ernst-Walter Steinleger wurde von Fahnenträgern begleitet. (Foto: DCC)

56. Europa Rallye vom 1. – 5.6.2017 auf Krk in der Kvarner Bucht in Kroatien

Der 4 Sterne Campingplatz „Kamp Njivice“ war das Ziel der diesjährigen Europa Rallye. Die über 300 Einheiten der insgesamt angereisten Zelter, Caravaner und Reisemobilisten wurden nicht enttäuscht. Kroatien und der Platz hielten was sie versprachen Sonne, Sonne pur. Der direkt am Meer gelegene Komfortplatz bot alles was Camper, die in den Süden fahren, sich wünschen. Die Stellplätze waren groß. Jeder bekam einen „ganzen“ Platz für sich. Viele Bäume sorgten für – falls gewünscht – Schatten. Ungewöhnlich, aber gut gelöst waren die Abgrenzungen. Niedrige Steinmauern bildeten fast überall die Grenze. Wasser-, Abwasser und Stromanschlüsse direkt auf dem Stellplatz.

Schattige Stellplätze für die deutschen Rallyeteilnehmer. (Foto: DCC)

Schattige Stellplätze für die deutschen Rallyeteilnehmer. (Foto: DCC)

Die Sanitäranlagen waren auf dem modernsten Stand. Ein zentral gelegenes Gebäude war erst unmittelbar vor dem Rallye in Betrieb genommen worden. Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf waren ausreichend vorhanden. Nur beim Bäcker musste man häufiger mal „Schlange“ stehen. Für die Rallye wurden noch zusätzliche Stellplätze geschaffen. Praktisch auf die letzte Minute konnten alle Arbeiten abgeschlossen werden und jeder wurde zu seinem Stellplatz gebracht. Der Service war super.

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DCC-Vizepräsident Dieter Albert und seine Gattin nutzten die Gelegenheit, um auf die FICC-Rallye 2018 (27.7.-4.8.2018) hinzuweisen, die vom DCC in Paaren im Glien in der Nähe von Berlin veranstaltet wird. (Foto: DCC)

In der Rezeption waren immer sprach- und sachkundige Helferinnen und Helfer bereit zu helfen. Jeder Teilnehmer bekam bei der Anreise seine Stellplatznummer und war somit jederzeit erreichbar. Der Einmarsch der Camper aus 17 Ländern zur Eröffnung wurde von den deutschen Teilnehmern angeführt. Die deutsche Fahne und die des DCC wurden von DCC-Mitgliedern des LV OWL getragen. Begleitet wurden sie durch das Ehrenmitglied des DCC und Europa Komitee Mitglied Ernst-Walter Steinleger. Die Eröffnung – musikalisch umrahmt von flotten Melodien einer Band und folkloristischen Einlagen – fand in einem festlich geschmückten großen Festzelt statt. Der Präsident des Europa Komitees Kees Splint konnte neben Vertretern aus Politik, Touristik und der Hotel Njivice GmbH u.a. den FICC Präsidenten Joao Alves Pereira und den Vizepräsidenten des DCC Dieter Albert begrüßen.  Er bedankte sich für die überaus freundliche Aufnahme in Kroatien, die hervorragende Organisation und das Programm. Den Teilnehmern in dem voll besetzten Festzelt wünschte er erlebnisreiche Tage.

Nach der Eröffnung waren alle Teilnehmer zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen. Bei jeder Europa Rallye gibt es eine kleine Erinnerungsplakette. Irrtümlich fehlte diese bei den Unterlagen für alle Camper. Praktisch „über Nacht“ wurde eine Plakette gestaltet, hergestellt und am nächsten Tag den Campern zur Verfügung gestellt. Ein Beispiel für die bereits erwähnte gute Organisation. Danke!

Viele Camper waren schon vor dem Rallye angereist und/oder blieben anschließend auf dem Platz. 20 % Ermäßigung waren ja auch ein lohnendes Angebot. So blieb auch ausreichend Zeit die Insel näher kennen zu lernen. Denn während der Veranstaltung wurden täglich Ausflüge der verschiedensten Art angeboten und abends war im Festzelt ein Unterhaltungsprogram. Auch der Ort Njivice, direkt am Hafen, mit kleinen Geschäften, vielen Eisdielen, Pizzerien und Restaurants mit den verschiedensten Angeboten hatte einiges zu bieten. Über einen schönen Weg –  immer am Meer entlang – war der Ort nach einem kleinen Fußmarsch schnell zu erreichen.  Viele Camper nutzten diese Gelegenheit.

Nur für längere Radtouren war der Platz nicht geeignet. Dafür war der Weg zu den Badestellen für fast alle Camper sehr kurz. Den Tag ausklingen lassen konnte man z.B. mit einem Glas Wein in der Platz-Bar direkt mit Blick auf das Meer und die untergehende Sonne. Als Zeichen der Freundschaft pflanzten der Europa-Präsident Kees Splint, der UHK- Präsident Branko Marolt und von der CEO Hotel GmbH Z. Tudorovic gemeinsam einen Olivenbaum.

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Deutschland war mit 111 Einheiten auf der diesjährigen Europa-Rallye vertreten. Beim Einzug trug Stefan Enderle, Vors. des CF Ulmer Spatzen (ganz links) die DCC-Fahne. (Foto: DCC)

Bei der Verabschiedung – immer noch bei strahlenden Sonnenschein – verlas der Präsident die Statistik. Insgesamt nahmen 602 Personen aus 17 Ländern teil. In „Einheiten“ waren dies aus: D 111, CH 40, FR 24, I 22, GB 17, B 12, NL 12, FIN 11, PL 11, S 8, HU 8, HR 6, LUX 6, SK 6, CZ 5, SLO 2, RUS 1. Damit war Deutschland wieder die Nation mit den meisten Campern. Wie viele Mitglieder im DCC sind, konnte leider nicht ermittelt werden. Der Pokal des Präsidenten ging an Großbritannien. Als schönste Trachtengruppe ermittelte die Jury Italien. Die Gewinner des letzten Jahres, die Slowakei, überreichte den Gewinnern ein Präsent. Ältester Teilnehmer mit 90 Jahren war Camillo Musso aus Italien.

Abschließend dankte der Präsident nochmal allen Helferinnen und Helfern. Er übergab die Europa-Fahne und die Fackel an den italienischen Vertreter als Ausrichter der 57. Europa-Rallye. Allen Teilnehmern wünschte er eine unfallfreie Heimreise und eine gute Zeit bis 2018 in Italien. Auf der immer während der Veranstaltung stattfindenden Generalversammlung wurden der Präsident Kees Splint (NL) und die Kassiererin Maglia Lordong (LU) wiedergewählt. Als Kassenprüfer wurden Anne-Marie Drugmant (BE) und in Abwesenheit Erich Reidenbach (D) – der aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnte – gewählt. Als neues Mitglied wurde Rolf Häring (CH) aufgenommen. Pfingsten 2018 findet das 57. Europa Rallye in der Toskana in San Vincenzo bei Livorno in Italien auf dem Luxus Camping Village Park Albatros statt. Die Italiener werden sich richtig anstrengen müssen um vielleicht noch etwas mehr zu bieten als die Kroatischen Campingfreunde. Die jetzt vorliegende Ausschreibung und die Toskana bieten dafür gute Voraussetzungen. Ausschreibungen können wieder angefordert werden bei Erich Reidenbach, An den Ziegelhütten 10, 66127 Saarbrücken oder über den DCC in München.

Ernst-Walter Steinleger
Mitglied im Europa Rallye Komitee

 

38. Rhein Main Neckar-Rallye

in Limburg an der Lahn

 

 

Großartiger Anblick: Die Teilnehmer der 38. Rhein-Main-Neckar-Rallye aus der Luft gesehen. (Foto: DCC)

Großartiger Anblick: Die Teilnehmer der 38. Rhein-Main-Neckar-Rallye aus der Luft gesehen. (Foto: DCC)

Bei strahlendem Kaiserwetter fand vom 24. bis zum 28.5.2017 die 38. Rhein- Main-Neckar-Rallye im schönen Limburg an der Lahn statt. Der Landesverband Hessen war diesmal Ausrichter und hatte keine Kosten und Mühen gescheut, seine Gäste mit einem tollen Programm und vielen leckeren hessischen Spezialitäten zu verwöhnen. Schon am Donnerstag Vormittag wurden die 113 angereisten Familien mit 17 Kindern nach einer zünftigen Vatertags-Wanderung mit einem Platzkonzert des Musikvereins Runkel überrascht. Zwei Stunden gaben 30 Damen und Herren ein Blasmusik-Konzert der Extraklasse zum Besten. Alle angereisten Herren fanden in Ihrer Rallyetüte unter anderem einen Gutschein für ein Getränk und eine Bratwurst und so genossen alle, ob Männer oder Frauen, den herrlichen Vormittag bei Musik, Worscht und einem Getränk Ihrer Wahl. Am Nachmittag stand eine Schifffahrt auf der Lahn auf dem Programm. Der Abend begann mit der offiziellen Eröffnung des Rallyes, bei dem der Bürgermeister der Stadt Limburg und gleichzeitiger Schirmherr der Veranstaltung, Herr Dr. Hahn, alle Gäste herzlich in seiner Stadt begrüßte und allen viel Vergnügen und schöne Tage wünschte und klang mit fetziger Tanzmusik von Jörg Ratz aus. Ein weiteres Highlight war am Freitag die Tour mit einem Bus über das Rollfeld des Frankfurter Flughafens. Viel gab es zu bestaunen und so wird auch dieses Erlebnis unvergesslich bleiben.

 

Auf geht's zur längsten Kaffeetafel Hessens. (Foto: DCC)

Auf geht’s zur längsten Kaffeetafel Hessens. (Foto: DCC)

Nachdem am Nachmittag bei herrlichem Sonnenschein die längste Kaffeetafel Hessens auf dem Rallyegelände aufgebaut wurde, spielte am Abend die Band „Spitze Bube“ zum Tanz auf, während am Samstag Abend nach einem Ausflug zum Weilburger Schloß die Band „Only 4 You“ den Gästen kräftig einheizte. Wer eine Erfrischung nach so vielen Aktivitäten brauchte, konnte sich abends in der Cocktailbar abkühlen, die in tropischem Flair erstrahlte. Auch an die vielen Kinder wurde gedacht. Ein extra Kinderprogramm bescherte den Kleinen jeden Tag ein neues Erlebnis. So kam der Sonntag und die Verabschiedung viel zu schnell. Doch auch hier hatte der LV Hessen noch einmal alles gegeben und die Holzheimer Schoppesänger engagiert, die mit ihrem Gesang das Publikum vor Begeisterung von den Bänken holte.

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Das Helferteam freute sich auf seine Besucher. (Foto: DCC)

Die 1. Vorsitzende Irmtraud Schmitt verabschiedete sich mit einem herzlichen Dank an die vielen Helfer Ihres Landesverbandes, die dafür gesorgt haben, das sich alle Gäste an diesem tollen Wochenende rundum wohl fühlten. Auch an Ihre Gäste ging ein Dankeschön für so viel Harmonie und Freundschaft. Unter den Klängen der Camperhymne wurde die Fahne eingeholt und an Ellen Maier vom Landesverband Württemberg als Veranstalter für die Rhein-Main-Neckar-Rallye 2019 übergeben.

Irmtraud Schmitt
Vors. DCC-LV Hessen e.V.

 

FICC-Rallye 2017:

Traumhafte Tour, tolles Rallye

 

Viele Teilnehmer bei der traditionellen Deutschen Straße! (Foto: DCC)

Viele Teilnehmer bei der traditionellen Deutschen Straße! (Foto: DCC)

Sechs Einheiten (zwei Wohnwagengespanne und vier Wohnmobile) machten sich auf den Weg um gemeinsam das F.I.C.C. Rallye in Datca /Türkei (17. – 26.5.2017) zu besuchen. Auf Grund einer Autopanne, die aber mit einem Tag Verzögerung behoben werden konnte, fuhren wir zunächst in zwei Gruppen. So blieb keiner mit seinen Problemen allein zurück. Auf einem ganz kleinen und netten Campingplatz kurz vor den türkischen Grenze trafen wir uns wieder, um von dort im Konvoi zu einem Campingplatz ca. 60 km vor Istanbul zu reisen, wo wir vier Nächte blieben. Hava und Metin, die uns bereits die Einreise in die Türkei erleichtert haben, organisierten einen Bus, der uns drei Tage nach Istanbul und wieder zurück brachte. Der Große Basar, die Hagia Sophia und die Blaue Moschee haben uns sehr beeindruckt. Ebenfalls beeindruckt waren wir von der Schifffahrt auf dem Bosporus und über die Sauberkeit der Stadt mit vielen Grünanlagen. Auch erfuhren wir einiges über die Geschichte. Der Autoverkehr in der 20 Millionenstadt war gigantisch. Da uns unsere Weiterfahrt durch Istanbul führen sollte, wollten wir bereits morgens um fünf Uhr starten. Leider verzögerte dies, da sich eine Einheit auf feuchtem Untergrund unverschuldet festgefahren hatte. Nach mehreren Versuchen und mit vereinten Kräften bekamen wir das Fahrzeug frei, und wir stürzten uns in den wahnsinnigen Verkehr durch Istanbul nach Bursa.

Dort wurden wir sehr freundlich mit einem Imbiss aus der regionalen Küche begrüßt. Am Nachmittag besuchten wir das angrenzende, ca. 450 Jahre alte Dorf, wo wir ebenfalls eine Spezialität zu uns nahmen. Dieses Dorf ist als Weltkulturerbe anerkannt. Im Anschluss durchstreiften wir noch den Bazar von Bursa mit seinem vielfältigen Angebot an Obst, Gemüse und Gewürzen.

Am nächsten Tag starteten wir um 10 Uhr und besuchten ein Griechisches Dorf um anschließend noch zum Marmara Meer zu fahren. Zum Abschied bekam jede Einheit ein Geschenk vom Türkischen Campingclub überreicht. Dies werteten wir als ein Ausdruck der Freude über unseren Besuch.

Unsere gemeinsame Tour führte uns nun in das ca. 400 Kilometer entfernte Selcuk. Auf dem Garden Camping bestellten wir für den kommenden Tag ein Lamm, welches der Chef des Platzes für uns grillte. Nach dem Besuch der Stadt Selcuk und der Burganlage mit Ausgrabungen genossen wir das gegrillte Lamm. Auch Bier und Raki kamen nicht zu kurz. Am nächsten Tag fuhren wir in ein Dorf in der Nähe von Selcuk. Im Jahr 2012 sollte dem Maya-Kalender zufolge die Welt untergehen. Viele Menschen glaubten daran, dass nur dieses Dorf mit seinen Bewohnern erhalten bleiben sollte. So war dort im Jahr 2012, wie man so schön sagt, „der Teufel los“ (was gut für das Geschäft war). In Anschluss besichtigten wir das Haus der Gottesmutter Maria. Nach einem kurzen Gebet fuhren wir nach Ephesos um uns von einem sehr netten, deutschsprachigen Führer die Ausgrabungen erklären zu lassen. So erfuhren wir, dass trotz der schon sichtbaren Dimension seiner Meinung nach erst 4% der Anlage ausgegraben sind.

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Das gespannte Publikum freut sich auf die Eröffnungszeremonie! (Foto: DCC)

Nach durchschnittlich ca. 3000 Kilometer erreichten wir gemeinsam das Rallyegelände: der Aktur-Campingplatz in der Nähe von Datca. Als Zeichen der Verbundenheit, zogen wir vor dem Eintreffen noch unsere T-Shirts, die wir in Ponte de Lima von unseren türkischen Campingfreunden erhalten haben, an. Mit einem freundlichen „Merhaba“ wurden wir begrüßt. Die türkische Gastfreundschaft konnten wir schon 60 Km vor unserem Ziel erfahren: ab hier war alle 10 Km ein Schild mit dem Emblem der Rallye zu sehen. Das ganze Camp war mit türkischen Fahnen geschmückt.

Den ersten Tag nutzten wir zum Ausspannen. Am nächsten Abend saßen wir zusammen und lauschten einem Gesang mit Gitarrenbegleitung. Es dauerte nicht lange, und es gesellten sich einige unserer türkischen Freunde zu uns. So wurde der Kreis immer größer und ein Akkordeonspieler brachte einige Lieder zu Gehör. Es wurde es ein wunderschöner türkisch-deutscher Abend.

Unsere „Deutsche Straße“ fand am Samstag statt und war ein voller Erfolg. Obwohl wir nur 6 Einheiten waren, gab es ein sehr gutes Angebot von Deutschen Spezialitäten. Unsere Gäste waren absolut begeistert. Gleich im Anschluss hatten die Taiwanesen eingeladen. Am Abend folgten wir der Einladung unserer türkischen Freunde mit Essen, Trinken und Gesang.

 

FICC-Präsident Joao Alves Pereira (2.v.l.) bei der Rallye (Fot: DCC)

FICC-Präsident Joao Alves Pereira (2.v.l.) bei der Rallye (Fot: DCC)

Auf dem Rallye wurde uns sehr viel geboten: neben einem Ausflug nach Mugla gab es ebenfalls ein Ausflug nach Datca, der mit einem gesponserten Essen in einem Restaurant mit einer fantastischen Aussicht über Datca endete. Zu beiden Ausflügen waren wir eingeladen. Auch das abendliche Programm mit folkloristischen Darbietungen haben wir genossen. Am letzten Abend spielte sogar ein Sinfonieorchester mit 34 Musikern für uns. Die gebuchten Ausflüge begeisterten die Teilnehmer ebenfalls und waren von einer besonderen Qualität.

Leider war das Rallye nur von sehr wenigen Teilnehmern besucht. Unsere türkischen Freunde waren darüber mehr als enttäuscht. Aber sie freuten sich über jeden umso mehr, der den Weg dorthin gefunden hat. Das durften wir jeden Tag erfahren. Alte Freundschaften wurden gepflegt, neue wurden geschlossen. So wurde das gesamte Camp (etwa 180 Personen) sehr schnell zu einer großen Familie. In der Abschlusszeremonie übergaben wir ein Geschenk mit den besten Grüßen vom DCC Präsidium, bedankten wir uns ganz herzlich und übernahmen die F.I.C.C. Fahne. Diese und weitere Fahnen nahmen wir mit nach Deutschland, wo sie 2018 beim F.I.C.C. Rallye nahe Berlin vom 27. 7. – 4.8. fröhlich wehen sollen.

Am folgenden Tag begann unsere lange Rückreise. Da Hava und Metin noch eine Weile in der Türkei bleiben wollten, fuhren wir mit fünf Einheiten los. Wir überquerten die Dardanellen und brachten die Ausreiseformalitäten problemlos hinter uns. Kurz nach der Grenze übernachteten wir auf dem ersten Campingplatz in Bulgarien. Eine Einheit hat dort verabschiedet und mit vier Einheiten fuhren wir mit einer weiteren Zwischenübernachtung bis nach Zagreb. Hier hat sich wiederum eine Einheit verabschiedet. Mit nur noch drei Einheiten fahren wir dann auf die Insel Krk zur Europarallye.

Die türkische Gastfreundschaft hat uns wirklich begeistert. Überall waren wir mehr als nur willkommen, und überall fühlten wir uns absolut sicher. Dieses Rallye bewerten wir mit Bestnoten, und es wird jedem Teilnehmer in hervorragender Erinnerung bleiben. Ja, es gab im Vorfeld der gemeinsamen Tour Zweifel, Kritik und sogar eine Beschimpfung. Aber wir hatten eine fantastische Tour und ein ganz tolles Weltrallye. Doch das wissen nur diejenigen, die dabei gewesen sind.

Wir freuen uns schon heute auf ein Wiedersehen mit unseren türkischen Campingfreunden im Jahr 2018 beim F.I.C.C. Rallye bei Berlin. Viele Türken haben ihr Kommen bereits angekündigt. Hava und Metin haben sich in vorbildlicher Weise um uns gekümmert. Ihre Orts- und Sprachkenntnisse waren für uns mehr als nur hilfreich. Ohne Euch hätten wir vieles nicht erlebt. Alle Teilnehmer sagen euch Beiden von ganzem Herzen: TESEKKÜR EDERIM. Alle, die diesen Bericht bis hierher gelesen haben, grüße ich im Namen meiner Mitfahrer mit einem freundlichen „Merhaba“.

Dietmar Nickl, DCC Touristikreferent

 Titel FICC-Rallye

FICC-Rallye 2015 – Wir freuen uns schon auf 2018!

 

Die F.I.C.C. Rallye 2015 auf dem Campingplatz Strasko in Novalja, Kroatien ist zu Ende. 596 Einheiten aus 23 Nationen waren mit 1.327 großen und kleinen Campern dort. Der DCC war mit 43 Einheiten und 85 „großen“ Campern mit dabei.

 

Im Einzelnen: Der LV Baden mit 10 Einheiten, der LV Niedersachsen mit 6 Einheiten, LV Münsterland mit 5 Einheiten, der LV Hessen mit 5 Einheiten, der LV Württemberg mit 4 Einheiten, LV Schleswig-Holstein mit 4 Einheiten, der LV Mittelrhein mit 2 Einheiten, mit jeweils einer Einheit nahmen die LV Sachsen-Anhalt, Ostwestfahlen-Lippe, Weser-Ems, Berlin, Südwestfahlen, Ruhr-Niederrhein und Rheinland-Pfalz teil.

 

Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad war es sehr angenehm, dass wir unter den Dalmatischen Eichen unsere Stellplätze hatten. Auch das nahe Meer bot sich zu einer Abkühlung an und wurde gerne genutzt. Nach einer sehr schönen und farbenfrohen Parade wurde die Rallye bei fast 40 Grad in einer etwas langatmigen Eröffnungszeremonie vom Präsidenten Joao Pereira eröffnet. Die Veranstalter hatten ein Programm ausgearbeitet von dem die Tanzabende mit super Musikkapellen im Zelt von einigen unserer Gruppe ausgiebig genutzt wurden.

 

Axel Tessen lud seine Schleswig-Holsteiner Rallyeteilnehmer und einige Gäste zu einem gemütlichen Abend ein. Andere LV wollten dem nicht nachstehen und die neugegründete Kooperation MüHeWü bewirtete ihre LV-Mitglieder und geladene Gäste. Der LV Niedersachsen bot seinen Mitgliedern einen Kaffeenachmittag und bei den Badenern war immer Party für alle.

 

Die mittlerweile traditionelle „Deutsche Straße“ war wieder rekordverdächtig, sowohl bei der Besucherzahl, (gefühlt alle Rallyeteilnehmer plus Urlauber des Campingplatzes), als auch beim „Ausverkauf“. So hatten die Hessen innerhalb von 20 Minuten ihre vorbereiteten 200 Portionen Frankfurter Grüne Soße verteilt und Adolf Sieper kam trotz Unterstützung mit dem Backen seiner leckeren Kartoffelpuffer nicht nach.

 

Alles in allem eine runde Sache bei der viele Gespräche geführt wurden und Freundschaften begannen. Als Dankeschön lud der DCC zum Deutschen Abend ein. Udo hatte mit dem Küchenteam Ruth, Gabi, Diana und Angelika sowie den Beratern Horst, Ralf und Axel eine spitzenmäßige Gulaschsuppe gezaubert und es wurde ein langer schöner Abend.

 

Ich möchte mich hier für die Unterstützung von Axel Tessen als stellvertretendem Delegationschef, Udo Hunstiege als Einweiser und meiner Frau herzlich bedanken. Mein Dank geht ebenso an alle Teilnehmer des 82. F.I.C.C. Rallye für die wunderschönen Tage im Camp Strasko.

 

Ich freu mich auf ein Wiedersehen irgendwann und irgendwo, aber auf jeden Fall bei der 84. F.I.C.C. Rallye 2016 vom 29.7.-7.8. 2016 in Ponte de Lima / Portugal und nicht vergessen: Unsere F.I.C.C Rallye 2018 in Paaren im Glien bei Berlin vom 27. Juli bis 4. August 2018! Infos zur F.I.C.C.-Rallye 2016: www.ficc.2016.com und zur F.I.C.C.-Rallye 2018: www.ficcrally2018. Unter beiden Internetadressen werden – sobald vorhanden – Informationen veröffentlicht, Anmeldungen jeweils über die DCC-Hauptgeschäftsstelle.

 

Dieter Albert Vizepräsident und Delegationschef

 

 


 

54. Europa Rally 21.-25. Mai in Swidnica

Es war eine gelungene Rallye. Alle deutschen Teilnehmer waren auf dem Campingplatz untergebracht. Weitere Gäste wurden im Bereich des Schwimmbades und auf dem Gelände vor der Eissporthalle untergebracht. Aufgrund des leicht durchwachsenen Wetters wurde jedoch von der Benutzung des Schwimmbades kein Gebrauch gemacht. Es fanden bedauerlicherweise lediglich 128 Einheiten zu dieser Europarallye den Weg nach Polen.

Der Organisator war mit 11 Einheiten vertreten. Deutschland stellte, wie in den vergangenen Jahren, mit 27 Einheiten die meisten Teilnehmer. Es folgten die aufgelisteten Länder: Schweiz mit 17 Einheiten, Italien mit 13 Einheiten, Großbritannien und Polen mit jeweils 11 Einheiten, Niederlande mit 10 Einheiten, Tschechische Republik mit 7 Einheiten, Slowakische Republik und Frankreich mit jeweils 6 Einheiten, Ungarn und Kroatien mit jeweils 4 Einheiten, Belgien mit 3 Einheiten, Luxemburg mit 2 Einheiten, sowie 7 Einheiten ohne eine Länderzuordnung. Die Veranstaltungen fanden, witterungsunabhängig, wie angekündigt in der geräumigen Eissporthalle statt.

Täglich wurden kulturelle Darbietungen angeboten. Beim Einmarsch der Nationen wurde Italien als beste folkloristische Gruppe ausgezeichnet. Der Pokal des Präsidenten ging an einen sizilianischen Ortsclub. Hier gilt die Regel: Entfernung des Ortsclubs zum Austragungsort der Rallye x Anzahl der Einheiten aus dem gleichen Ortsclub. In der Eissporthalle und außerhalb wurden landestypische Spezialitäten angeboten. Die Verlängerungstage vor- und nach der Rallye wurden vereinbarungsgemäß mit dem angekündigten Rabatt abgerechnet. Der Kassenführer Henry Bernard aus Frankreich wurde wiedergewählt. Das Komitee bestreitet seine Ausgaben durch Spenden und eine 4% Abgabe des Veranstalters aus den Rallyegebühren. Bedingt durch die geringe Anzahl der angereisten Teilnehmer an dieser Rallye, wurde das Budget 2015 des Comité Rallye Europe entsprechend angepasst. Die Präsidiumsmitglieder haben auf ihre Reisekosten anlässlich der Inspektionsreise zum nächsten Veranstaltungsort verzichtet.

Die nächste Europa Rally wird vom 12.-16. Mai 2016 in Sevenum, in Holland, stattfinden. Der Organisator ist der Rally Club Nederland. Die Veranstaltung wird auf dem Campingplatz de Schatberg, übrigens DCC-Europa Preisträger 2014, durchgeführt. Informationen sind bereits jetzt unter www.europarally2016.nl ersichtlich. Im Jahr 2017 werden wir uns in Kroatien zur Europa Rallye wiedersehen.

 

Erich Reidenbach

Comité Rallye Europe

 


 


 

 

37. Rhein Main Neckar Rallye 2015

 

Die 37. Rhein Main Neckar Rallye wurde turnusgemäß vom 13. bis zum 17. Mai durch den Landesverband Rheinland Pfalz e.V. in Olsbrücken in der Pfalz veranstaltet. Olsbrücken ist ein kleines Dorf im Lautertal, 16 Kilometer entfernt von dem durch Fußball und als Universitätsstadt bekannten Kaiserslautern. Fünf Tage lang gab es bei einem guten Programm für den LV-Vorsitzenden und seine Helfern aus drei Clubs viel zu tun. Es waren 115 Einheiten angereist aus ganz Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Belgien, davon waren 39 Reisemobile.

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Die Eröffnung der Rallye fand am Donnerstag unter der Schirmherrschaft des Ortsbürgermeisters Peter Hesch und mit den Grußworten der LV-Vorsitzenden der mitveranstaltenden Landesverbände durch den LV-Vorsitzenden Bernd Dietz statt. Ein besonderes Grußwort richtete der Vizepräsident des DCC, Dieter Albert, im Namen des Präsidiums aus. Nach dem Hissen der Rhein Main Neckar Fahne konnte die Veranstaltergruppe einen besonderen Gast begrüßen: Das Ehepaar Helma und Otmar Unger konnte auf die Teilnahme an 24 Rhein Main Neckar Rallyes in ununterbrochener Reihenfolge zurückblicken.

Der Freitag war geprägt von der Pfälzer Spezialitäten Straße. Es gab verschiedene Leckerbissen aus der Pfalz. Außerdem wurden an zwei Ständen handgefertigter Modeschmuck und an einem Stand Tiffany-Arbeiten angeboten. Die Jugend kam auch nicht zu kurz. Die Jugendreferentin der Campingfreunde Musikantenland bot mit den Jugendlichen spezielle selbstgebackene Waffeln mit verschieden Zutaten an. Zudem gab es über die ganze Zeit die Möglichkeit, an einer Schätzfrage zu Gunsten der LV Jugendkasse teilzunehmen. Es galt, die richtige Anzahl von Korken in einer Ballonflasche zu schätzen. Den Siegern winkten zwei tolle Preise.

Am Samstagmorgen ging es mit dem Bus nach Kusel zur Burg Lichtenberg. Dort wurde sehr eindrucksvoll die geschichtliche Vergangenheit der Pfalz dargestellt. Außerdem bekamen die Gäste einen Abriss über das „Entstehen“ des Kuseler Musikantenlands. Abends wurde dann zum Tanz aufgespielt. Neben einigen Einlagen wurden die Rätselfrage aufgelöst und die Gewinne verteilt. Den ersten Preis, ein Fass Bier, durfte Bernd Schmittele von den Ulmer Spatzen mit nach Hause nehmen; den zweiten Preis gewann Marianne Kreuz von den CF Nahetal.

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Am Sonntagmorgen, nach dem gemeinsamen Frühstück, gab der LV Vorsitzende die Teilnehmerzahlen der Landesverbände und der Ortsclubs gemäß den Regeln des Rhein Main Neckar Rallye bekannt. Es ergab sich folgende Platzierung innerhalb der Veranstaltergruppe:

LV Württemberg         22 Einheiten, somit wieder 
                                Gewinner des Wanderpokals

LV Hessen                 18 Einheiten

LV Nordbayern           6 Einheiten

Der Landesverband Rheinland Pfalz, der als Veranstalter außerhalb der Wertung steht, war mit 28 Einheiten anwesend. Der Pokal für den stärksten Club außerhalb der Veranstaltergruppe ging nach Sachsen Anhalt an den CC Elbeschmetterlinge mit 7 Einheiten. Innerhalb der Veranstaltergruppe bekamen die Clubs Campingfreunde Musikantenland mit 16 Einheiten, Rallye Club Rhein Main mit 9 Einheiten, CC Hohenlohe mit 4 Einheiten und KC Hof mit 3 Einheiten jeweils einen Pokal.

Danach verabschiedete der LV-Vorsitzende die Teilnehmer, überreichte die Rhein Main Neckar Fahne an den LV Hessen, den nächsten Veranstalter im Jahre 2017, und erklärte die 37. Rhein Main Neckar Rallye als beendet.

Bernd Dietz
1. Vorsitzender LV Rheinland-Pfalz

 


 

 


 

10. DCC-Wiesn-Rallye des LV-Südbayern

vom 18. bis 27.September 2015

 

Die Voraussetzungen am Basislager VITAL-Camping BAYERBACH waren gegeben: Schönes Herbstwetter und wir gerade gut trainiert aus den Kärntner Nockbergen zurück am 17.September auf dem Camp in Bayerbach zum Aufstellen der Fahne des LV-Südbayern am Fuß des Nordhangs, Platz Nr.19, um am nächsten Tag die 40 Gäste der Wiesnrallye begrüßen zu können. Lauter nette Leute, nicht nur „Unbekannte“, sondern auch „Feste Größen“ waren vetreten.

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Werner u. Ingrid Dühnen brachten ihre ganze „Ungarngruppe“ aus der Puszta nach Bayerbach mit. Damit sie ihre frisch erworbene Fitness nicht gleich verlieren, haben Roswitha und ich eine FS-Radtour mit ins Programm genommen (von Bayerbach über Parzham, den Geburtsort von Kapuziner-Bruder Konrad, der 1933 heilig gesprochen wurde). Das nur am Rande, denn am Samstag, den 19. September, brachte uns der „Eichberger-Bus“ nach München zum „Einzug der Wiesenwirte“. Aufgebrezeltes Wiesnoutfit zur Schau stellend präsentierten sich viele unserer Teilnehmer lustig und gut aufgelegt beim Einzug der Wirte, darunter sah man Promis aus Politik und Fernsehen, natürlich voran der Bürgermeister Reiter von München, die rotgrüne Roth, Christine Neubauer, Marianne & Michael, das Münchner Kindl, die Bräurosl, der Rosenheim-Cop, viele Wiesnwirte in Kutschen und Brauereigespannen, die Münchner Schäffler und sogar ein Wagerl vom Weingebiet Katzenkopf am Main war traditionell „a dabei“! Wiesn_bild3

Dieser Tag der Wiesenwirte war wohl der bestbesuchte des ganzen Oktoberfestes, als um 12 Uhr Mittag dreimal der Kanonendonner vom „Schottenhamel-Zelt“ verkündete, dass „O`Zapft is“ und Bürgermeister Reiter das Bierfass mit drei Schlägen eingelocht hat.

Ein Zusammenbleiben von 40 Personen ohne Platzreservierung ist unmöglich, aber viele folgten meinem Vorschlag, auf die „Oide Wiesn“ auszuweichen. Dort gab es mehr „Frei-raum“, die Bierzeltmusi (in drei Zelten) spielte ohne Verstärker, die Fahrgeschäfte stammten aus der „guten oiden Zeit, als die Mass noch 5 Mark kostete (heute fünfmal so viel)… aber schön war es doch! Ja, mei – vorbei is vorbei…

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Der „Eichberger-Bus“ brachte uns am sonnigen Spätsommermontag nach Passau, wo sich der Fahrer Karl Huber als exzellenter Stadtführer entpuppte. Auf seiner „Extrafahrt zum Oberhaus“ wurde uns Passau in schönstem Sonnenlicht unter weißblauem Himmel präsentiert und erklärt. Die anschließende Schifffahrt auf Donau, Inn und Ilz mit dem „Swarowski-Kristallschiff“ bleibt fest in unserer Erinnerung haften. Unvergesslich bleibt auch der Busausflug am Mittwoch nach Burghausen mit der Welt längsten Burg mit Mittagstisch im Klostergasthof Raitenhaslach mit Besichtigung der Barockkirche und der großzügigen Altötting-Zugabe von Karl inklusive Stadtführung, die alle begeisterte.

Am DonnerstaWiesn_bild6g, den 23. September, verabschiedeten wir uns von Bayerbach, wo ich mich bei Ines Schätz mit einem Ehrenwimpel des DCC-Landesverbands Südbayern für die Gastfreundschaft auf dem Hoheitsgebiet VITAL-Camping Bayerbach mit seinem heimelig schönen „Huckenhamer Stadl“ im Namen aller Teilnehmer bedankte.

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Roland Tanfeld

LV Südbayern